Wie funktioniert eine XML-Sitemap?
Die Sitemap liegt als Datei auf der Website (üblich unter /sitemap.xml oder /sitemap_index.xml) und listet die URLs der Seiten, oft ergänzt um das Datum der letzten Änderung. Suchmaschinen rufen sie regelmäßig ab und gleichen sie mit ihrem Index ab. Bei WordPress erzeugen SEO-Plugins wie Rank Math oder Yoast die Sitemap automatisch und aktualisieren sie bei jeder Inhaltsänderung – manuelle Pflege ist nicht nötig.
Was gehört in die Sitemap – und was nicht?
Hinein gehören alle Seiten, die in Suchergebnissen erscheinen sollen: Produkt- und Leistungsseiten, Standortseiten, Ratgeber, Glossareinträge. Draußen bleiben sollten Seiten ohne Suchwert – Danke-Seiten, interne Suchergebnisse, Filterseiten und alles, was auf „noindex“ steht. Eine Sitemap ersetzt übrigens keine gute interne Verlinkung: Sie hilft beim Finden, aber nicht beim Ranking – wie wichtig eine Seite ist, liest Google weiterhin an Struktur und Verlinkung ab.
Häufige Fragen zur XML-Sitemap
Muss ich die Sitemap bei Google einreichen?
Einmalig in der Google Search Console hinterlegen ist sinnvoll – dort sieht man auch, ob Google die Sitemap fehlerfrei verarbeitet und wie viele Seiten erfasst sind.
Brauchen kleine Websites überhaupt eine Sitemap?
Schaden tut sie nie, und da SEO-Plugins sie automatisch erzeugen, gibt es keinen Grund, darauf zu verzichten. Wirklich wichtig wird sie ab vielen Seiten oder häufigen Änderungen.
Was ist der Unterschied zur HTML-Sitemap?
Die XML-Sitemap richtet sich an Maschinen, eine HTML-Sitemap ist eine normale Übersichtsseite für menschliche Besucher – heute weitgehend durch gute Navigation ersetzt.
Verwandte Begriffe: Suchmaschinenoptimierung · Usability · Local SEO