Definition

Point of Sale (POS)

Der Point of Sale (POS) ist der Ort, an dem der Verkauf stattfindet – im stationären Handel die Ladenfläche mit Kassenbereich. Aus Händlersicht umfasst der POS alle Systeme und Maßnahmen rund um den Verkaufsort: Kasse, Bezahlterminal, Preisauszeichnung, Warenpräsentation und Werbung am Verkaufsort.

Was gehört alles zum Point of Sale?

Zum modernen POS zählen das Kassensystem mit TSE, das Bezahlterminal für Karten- und kontaktlose Zahlungen, die Preisauszeichnung am Regal, Bildschirme für Werbung und Menüs sowie die Musik- und Duftgestaltung des Verkaufsraums. All diese Elemente beeinflussen, wie viel Kunden kaufen und wie reibungslos der Verkauf abläuft.

Warum ist der POS für Filialbetriebe so entscheidend?

Im Lebensmittelhandwerk und in der Gastronomie fällt fast die gesamte Kaufentscheidung am POS: Kunden entscheiden vor der Theke, was in die Tüte kommt. Wartezeit, Übersichtlichkeit der Auszeichnung und Zahlungskomfort wirken direkt auf Umsatz und Wiederkommen. Gleichzeitig entstehen am POS die wertvollsten Daten des Betriebs – jeder Kassenbon dokumentiert, was wann wo gekauft und wie bezahlt wurde. Wer Bezahllösung, elektronische Preisschilder und Displays vernetzt, steuert den Verkaufsort zentral statt pro Filiale.

Häufige Fragen zum Point of Sale

Was ist der Unterschied zwischen POS und Point of Purchase (POP)?
Beide bezeichnen denselben Ort, nur aus verschiedenen Blickwinkeln: POS aus Händlersicht (Verkaufsort), POP aus Kundensicht (Kaufort).

Was bedeutet POS-Marketing?
Alle Werbemaßnahmen direkt am Verkaufsort – von der Aktionsanzeige auf dem Bildschirm über Zweitplatzierungen bis zur Verkostung.

Verwandte Begriffe: Kontaktloses Bezahlen · Electronic Shelf Label (ESL) · Digital Signage · TSE