Welche Arten von Jobbörsen gibt es?
Generalisten decken alle Branchen ab und bringen die größte Reichweite, Nischenbörsen (etwa fürs Handwerk oder die Gastronomie) liefern passgenauere Bewerber bei kleinerem Volumen, regionale Portale punkten bei ortsgebundenen Stellen. Dazu kommen Meta-Suchmaschinen wie Google for Jobs, die Anzeigen aus vielen Quellen bündeln – dort erscheinen Stellen automatisch, wenn die eigene Karriereseite technisch sauber mit Stellen-Markup ausgezeichnet ist.
Worauf sollten Betriebe bei Jobbörsen achten?
Jobbörsen erreichen vor allem aktiv Suchende – im Fachkräftemangel die Minderheit. Deshalb gilt: Jobbörse ja, aber nicht als einziger Kanal, sondern ergänzt um die eigene Karriereseite und aktive Ansprache in sozialen Netzwerken, wo auch Wechselbereite ohne aktive Suche erreichbar sind. Wichtig ist außerdem, dass Bewerbungen aus allen Börsen zentral zusammenlaufen statt in getrennten Postfächern – Multiposting-Funktionen wie in docklyRECRUIT spielen eine Stelle auf mehrere Kanäle gleichzeitig aus und führen die Rückläufe im Bewerbermanagement zusammen.
Häufige Fragen zu Jobbörsen
Was kostet eine Stellenanzeige?
Je nach Portal und Modell von kostenlosen Basiseinträgen über Pauschalen pro Anzeige bis zu Klick-basierter Abrechnung – die Spannen reichen von null bis in den vierstelligen Bereich für Premium-Platzierungen.
Welche Jobbörse ist die beste?
Die, auf der die eigene Zielgruppe sucht – für Verkaufs- und Handwerksberufe performen reichweitenstarke Generalisten und regionale Kanäle oft besser als teure Spezialportale. Testen und Bewerbungseingänge pro Kanal messen.
Was ist Google for Jobs?
Die Stellensuche direkt in der Google-Suche. Voraussetzung für die Aufnahme sind korrekt ausgezeichnete Stellenanzeigen auf der eigenen Website – kostenlos und für viele Betriebe der unterschätzteste Kanal.
Verwandte Begriffe: Recruiting · Bewerbermanagement · Employer Branding