Wie funktionieren elektronische Preisschilder?
ESL nutzen meist stromsparende E-Paper-Displays und kommunizieren per Funk mit einer Basisstation im Markt. Die Preisdaten kommen direkt aus Warenwirtschaft oder Kassensystem: Wird dort ein Preis geändert, aktualisiert sich das Etikett automatisch. Die Batterien halten je nach Modell mehrere Jahre, die Displays zeigen neben dem Preis auch Grundpreis, Aktionshinweise, QR-Codes oder Lagerinformationen.
Welche Vorteile bieten ESL im Filialbetrieb?
Der größte Hebel ist die Zeitersparnis: Preisänderungen, die bisher pro Filiale Stunden an Etikettendruck und Regalpflege gekostet haben, laufen zentral in Minuten – über beliebig viele Standorte. Gleichzeitig sinkt die Fehlerquote, denn Regalpreis und Kassenpreis stammen aus derselben Quelle; Abweichungen, die Kunden verärgern und rechtlich problematisch sind, verschwinden. Aktionspreise lassen sich tageszeitgesteuert ausspielen, etwa reduzierte Backwaren ab dem späten Nachmittag gegen Retouren. Systeme wie docklyESL verbinden dafür Etiketten, Funkinfrastruktur und Preissteuerung zu einer Lösung.
Häufige Fragen zu ESL
Für welche Betriebsgrößen lohnen sich ESL?
Schon ab wenigen Filialen oder bei häufigen Preisänderungen rechnet sich die Investition über eingesparte Arbeitszeit – je mehr Standorte und Artikel, desto schneller.
Lassen sich ESL an bestehende Kassensysteme anbinden?
In der Regel ja, über Schnittstellen zur Warenwirtschaft oder Kasse. Entscheidend ist, dass das ESL-System die vorhandene Datenquelle anzapfen kann.
Verwandte Begriffe: Digital Signage · Point of Sale (POS) · Schnittstelle (API)